Intel Core Ultra neu getestet: Benchmarks
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Unsere Prozessor-Testmethodik entwickelt sich mit jeder CPU-Generation von AMD und Intel weiter. Wir nutzen für die Ermittlung der Daten jeweils aktuelle Chipsätze und I/O-Hubs von AMD und Intel inklusive der neuesten BIOS-Versionen und gewährleisten ein CPU-Limit, das die Einhaltung der Herstellervorgaben beinhaltet. Zur Ermittlung, Auswertung und Überwachung der Daten werden folgende Programme verwendet: CapFrameX, MSI Afterburner, Riva Tuner Statistics Server, HWiNFO x64, Elmorlabs EVC2 und Microsoft Excel 365. Des Weiteren erfolgt eine Effizienz-Angabe auf Basis eines externen Hardware-Tools, welches pro Test-Durchlauf bis zu 10.000 Datensätze erfasst. Alle Zahlen werden als Durchschnittswerte dargestellt. Für die Analyse der Effizienz-Daten mitteln wir die Verbrauchswerte der CPU über den gesamten Benchmark und gleichen sie dann mit der erreichten Prozessorleistung ab. Alle Ergebnisse gelten als Richtwerte für ein CPU-Limit und sind unter der Prämisse entstanden, andere Limits bewusst auszuschließen. Dennoch kann es vereinzelt dazu kommen, dass die schnellsten Prozessoren partiell durch die Grafikkarte limitiert werden. Um diesen Einfluss so gering wie möglich zu halten, ist die für die Tests verwendete RTX 4090 stark übertaktet.
| Testsystem Intel Arrow Lake | Hardware | Konfiguration |
|---|---|---|
| CPU | Intel Core Ultra 285K, 265K, 245K | PL1 = 125 Watt, PL2 = 250/159 Watt |
| Mainboard | Gigabyte Z890 Aorus Master | UEFI: F16c |
| RAM | 48 GiB DDR5-6400 | 2×24 GiB, XMP, H24M, CU-DIMM |
| Grafik | Gigabyte Geforce RTX 4090 | Gaming-BIOS |
| SSD | Corsair MP600 | PCI-E 4.0 |
| Netzteil | NZXT C1500 | - |
| OS | Win 11 24H2 | TPM 2.0/HVCI deaktiviert |
Intel Core Ultra: Benchmarks (Spiele)
Inzwischen sind die Core-Ultra-Prozessoren 285K, 265K und 245K in vielen Spielen ein ernst zu nehmender Gegner. Vor allem die Performance in Cyberpunk 2077 hat sich zum Launch massiv verbessert. Es gibt sogar Fälle, bei denen bereits ein Core Ultra 7 265K genügt, um den AMD Ryzen 7 9800X3D zu schlagen, wie Indiana Jones und der Große Kreis aufzeigt. Das Pendel kann allerdings auch in die andere Richtung schlagen, wenn eine Grafikengine mit vielen Kernen nicht klarkommt, wie die Zahlen von Manor Lords zeigen. Im Großen und Ganzen jedoch ist Arrow Lake nun endlich, wo Intel sie seit dem Launch gesehen hat - in der Nähe zu den direkten Vorgängern 13600K bis 14900K. Es bleiben allerdings markante Unterschiede bestehen, da Intel Arrow Lake auf SMT verzichtet. Das bringt bei einigen Spielen eine Portion Mehrleistung, bei anderen kostet es Performance. Nun zu den Anwendungen:
Intel Core Ultra: Benchmarks (Anwendungen)
Ohne SMT müssen sich Core Ultra 9 285K, Core Ultra 7 265K und Core Ultra 5 245K gegen starke "32-Threader" von AMD und aus dem eigenen Hause messen. Je nachdem, welcher Workload ansteht, klappt das mal gut, mal nicht so gut. Bei extrem parallelisierten Raytracing-Berechnungen, simuliert durch V-Ray 6 und Corona 10, zieht Core Ultra schon gegen den AMD Ryzen 9 7950X den Kürzeren, auch der Core i9-14900KS ist ein harter Gegner. Unter Handbrake und Cinebench R24 brilliert das Intel-Topmodell 285K und kann sich jeweils an die Spitze setzen. Auch aufseiten der Single-Core-Performance kann Arrow Lake überzeugen. Insgesamt ist die Performance auf hohem Niveau, jedoch teils stark schwankend.
Intel Core Ultra: CPU-Index
Mithilfe zahlreicher Optimierungen am Microcode und den neuesten Windows-11-Updates ist es Intel tatsächlich gelungen, den ersten Platz im PCGH-CPU-Index zu erklimmen. Der Abstand zum Core i9-14900KS ist dabei verschwindend gering, doch sollte dabei beachtet werden, dass der KS-Prozessor auf ein viel höheres Powerlimit zurückgreifen kann. Aufseiten der reinen Gaming-Performance hat Intel mit dem neuesten Microcode-Update den größten Sprung gegenüber dem Releasezustand geschafft. Es gibt aktuell nur zwei CPUs, die einem Core Ultra 9 285K beim Spielen überlegen sind: der hauseigene Quasi-Vorgänger Core i9-14900KS und AMDs Ryzen 7 9800X3D. Letzterer ist einfach ein zu mächtiger Gegner und liegt bei Spielen satte 20 Prozent vor den Intel-CPUs. Insgesamt können sich 285K, 265K und 245K jedoch nun endlich an ihren Vorgängern und den Intel-Pendants messen lassen. Gleichwohl kann man Intel im gleichen Atemzug vorwerfen, dass es diese Leistung mit Raptor Lake schon im Oktober 2022 gab. Damit ist die Leistungsbeurteilung abgeschlossen und wir widmen uns auf der kommenden Seite der Effizienz. Durch das neue Update werden die Arrow-Lake-Prozessoren nämlich besser ausgelastet. Wie wirkt sich das auf die Leistungsaufnahme aus?

Bei Prozessoren mit 4 und 6 Kernen bringt es sicherlich prozentual mehr als bei einem 12-Kerner. Beispielsweise sind manche moderne Titel erst auf einem Quadcore mit SMT ruckelnd ertragbar.
Eigentlich müsste doch jeder hier wissen, dass Hyperthreading im Schnitt maximal 33% leistung Pro kern bringt, beim zocken eher so um die 15%, weil die
Ressourcen auf einem Kern geteilt werden müssen.
Ein Kern bringt aber immer 100% seiner Leistungsfähigkeit.
Oder wenn man fair die threads und Kerne vergleichen will, schaltet auf dem Intel die kleinen ab oder nehmt doch einen größeren AMD.
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Würde vermutlich das nehmen oder das 8000er Pendant, das sollte auch mit allen Z890 Brettern funktionieren egal ob 1DPC oder 2DPC
Wie wird aktuell eigentlich vorgegangen um die grundsätzliche Stabilität testen? Ist die Sache in trockenen Tüchern nach nem fehlerfreien Memtest86 Durchlauf sowie 1-3 Stunden Prime95?
Mein Punkt jedenfalls: Ein 9800X3D hat ja nur die 8 Kerne und dann war's das. Könnten eventuell die Intel CPUs mit ihren E-Cores tatsächlich im Daily Gaming sogar besser als die reinen 8 Kerner von AMD sein? Gibt es dazu irgendwo Daten?